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Psalm 44

1  Für den Chormeister. Ein Weisheitslied der Korachiter.
2  Gott, wir hörten es mit eigenen Ohren, / unsere Väter erzählten uns
    von dem Werk, das du in ihren Tagen vollbracht hast, / in den Tagen der Vorzeit.
3  Mit eigener Hand hast du Völker vertrieben, / sie aber eingepflanzt.
    Du hast Nationen zerschlagen, / sie aber ausgesät.
4  Denn sie gewannen das Land nicht mit ihrem Schwert, / noch verschaffte ihr Arm ihnen den Sieg;
    nein, deine Rechte war es, dein Arm und dein leuchtendes Angesicht; / denn du hattest an ihnen Gefallen.
5  Du, mein König und mein Gott, / du bist es, der Jakob den Sieg verleiht.
6  Mit dir stoßen wir unsere Bedränger nieder, / in deinem Namen zertreten wir unsere Gegner.
7  Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, / noch kann mein Schwert mir helfen;
8  nein, du hast uns vor unsern Bedrängern gerettet; / alle, die uns hassen, bedeckst du mit Schande.
9  Wir rühmen uns Gottes den ganzen Tag / und preisen deinen Namen auf ewig.           Vers 10
               
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16.01.2020   Jahreskreis 2     1. Woche   Donnerstag


                 
Psalm 44

10  Doch nun hast du uns verstoßen und mit Schmach bedeckt, / du ziehst nicht mit unserm Heer in den Kampf.
11  Du lässt uns vor unsern Bedrängern fliehen, / und Menschen, die uns hassen, plündern uns aus.
12  Du gibst uns preis wie Schlachtvieh, / unter die Völker zerstreust du uns.
13  Du verkaufst dein Volk um ein Spottgeld / und hast an dem Erlös keinen Gewinn.
14  Du machst uns zum Schimpf für die Nachbarn, / zu Spott und Hohn bei allen, die rings um uns wohnen.
15  Du machst uns zum Spottlied der Völker, / die Heiden zeigen uns nichts als Verachtung.
16  Meine Schmach steht mir allzeit vor Augen, / und Scham bedeckt mein Gesicht
17  wegen der Worte des lästernden Spötters, / wegen der rachgierigen Blicke des Feindes.
18  Das alles ist über uns gekommen, / und doch haben wir dich nicht vergessen, / uns von deinem Bund nicht treulos abgewandt.
19  Unser Herz ist nicht von dir gewichen, / noch hat unser Schritt deinen Pfad verlassen.
20  Doch du hast uns verstoßen an den Ort der Schakale / und uns bedeckt mit Finsternis.
21  Hätten wir den Namen unseres Gottes vergessen / und zu einem femden Gott die Hände erhoben,
22  würde Gott das nicht ergründen? / Denn er kennt die heimlichen Gedanken des Herzens.
23  Nein, um deinetwillen werden wir getötet Tag für Tag, / behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat.
24  Wach auf! Warum schläfst du, Herr? / Erwache, verstoß nicht für immer!
25  Warum verbirgst du dein Gesicht, / vergisst unsere Not und Bedrängnis?
26  Unsere Seele ist in den Staub hinabgebeugt, / unser Leib liegt am Boden.
27  Steh auf und hilf uns! / In deiner Huld erlöse uns!











































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